Archiv fürMedien

Da haben wir schon besseres gesehen … nackte Gewalt als Verkaufsargument muss wirklich nicht sein. Vielleicht lassen sich ja auch so Rückschlüsse auf das von Hornbach gewünschte Publikum (früher sagte man Zielgruppe dazu) ziehen.

Ein absoluter Tiefschlag-Spot!


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Wie gestern bereits angekündigt, stellen wir heute unsere Ideen für ein neues Firmenlogo online und zur Diskussion. Um ganz kurz einen kleinen Einblick in die Voraussetzungen zu geben hier
die Aufgabenstellung:

Es ist ein neues Logo zu entwickeln, das den geänderten Rahmenbedingungen der Agentur Rechnung trägt. Wir sind gewachsen, das anfängliche Konzept eines Onlineshops wurde wieder aufgegeben, weil wir uns nicht mit ausgelagerten Dumping-Grafikern in Osteuropa herumschlagen mochten. Einsteigerpakete wird es weiterhin geben - aber der Fokus geht stark in Richtung Qualität und Wertigkeit.

Das Logo muss die Bedingung erfüllen, sich problemlos als Gruppenzeichen neben Anderen zu differenzieren, das aber bei gleichzeitiger Integration.

Das derzeitige Farbkonzept (schwarz / rot / weiß) soll aufgegriffen werden. (siehe: www.grafikagentur24.de)

Die Entwürfe:

logo_vorschlag12

Vorschlag 1

Vorschlag 2 / Variation 1

Vorschlag 2

Vorschlag 3

Vorschlag 3

Vorschlag 4

Vorschlag 4

Am Montag kommen noch weitere Vorschläge dazu - diesmal bleiben wir neugierig, jeder Kommentar kann hilfreich sein.

Vorschlag "Stimmige Chemie"

Vorschlag 5 "Stimmige Chemie"

Vorschlag 6

Vorschlag 6

DANKESCHÖN!

von Roland Kühl-v.Puttkamer / Werbeblogger / zum Beitrag

Angeborener Pessimismus kann sich in diesen Zeiten voller Panikmeldungen schnell beschleunigen und verbreiten. Ich glaube allerdings, dass gerade kleine oder flexible organisatorische Einheiten und Freelancer  mit antizyklischen Maßnahmen besonders profitieren können. Aber auch große Marken haben jetzt die Chance, mehr an Profil und Aufmerksamkeit zu gewinnen, wenn sie nicht nur in der Stromlinie panischer Abverkaufswut mitschwimmen, sondern “gegen den Strom” denken und handeln.

Ein wesentlicher Teil einer guten Markenposition ist die Differenzierung.  Alle reden davon, anders sein zu wollen und doch nähern sich die Methoden der Marktbearbeitung und ihrer Instrumente immer mehr an.
Die laufenden Analysen von Zielgruppen, Marktforschungsergebnissen und Statistikdaten inkl. der berüchtigten Benchmarks bewirken eine Uniformität der Marktteilnehmer, die einer wirksamen Differenzierung nicht gut tut. Im Gegenteil. Viele Marken und Produkte werden zunehmend vergleichbar und  prinzipiell austausch- oder gar verzichtbar.

Wenn ich von “viral is rival” spreche, dann meine ich damit im übertragenen Sinn auch ein Bewusstsein der Unternehmen, sich in ihrer grundsätzlichen Geisteshaltung gegen den vermeintlichen Mainstream und die daraus abgeleiteten “Bedürfnisse herkömmlicher Zielgruppen” zu wenden.

Die Verbreitung einer Idee bzw. eines Konzeptes oder eines Produktes ist nur dann erfolgreich, wenn sie bzw. es originär ist. Nicht die Zielgruppen von gestern sind entscheidend, sondern der Markt von morgen. Wer Markt macht, hat Marktmacht, allerdings lassen sich diese Strategien nicht wesentlich durch Analysen aus der Vergangenheit entwickeln.

Statistiken und Zahlen beruhen immer aus Erhebungen “von gestern”. Angesichts aktuell so fundamentaler Bewegung in den Weltmärkten verfügen wir derzeit über keine empirischen Erkenntnisse, die uns in vermeintlich sichere Planungshäfen führen. Aus alten und kaltem Kaffee deuten wir die nähere Zukunft. In wirtschaftlich und weltpolitisch stabileren Perioden konnte dieses Verfahren gelegentlich auch die richtigen Erkenntnisse bringen - heute ist die Chance auf einen Treffer verschwindend gering.
Selbst die Wirtschaftinstitute erkennen, dass sie nicht wirklich zuverlässig prognostizieren können, wie sich genau die Weltwirtschaft in der nächsten Zeit entwickeln wird; zu instabil sind die Paramenter, zu vernetzt und damit unberechenbar das Wirkungsgeflecht.

Unternehmen werden also wieder vermehrt auf Entscheidungen setzen müssen, die sie aus ihrem persönlichen Gespür für Menschen, Märkte und ihren Entwicklungen ableiten. Gleichermaßen sind die Berater und Agenturen der Kommunikationswirtschaft gefordert, diese Prozesse bei ihren Kunden zu unterstützen und selbstbewusst ihre Ideen zu präsentieren, auch ohne eine “Untermauerung” von Zahlenkolonnen.

Die wachsende Bedeutung dieser klassischen Unternehmertugenden muss dann auch in den Vorstandsetagen angestellter Manager ankommen, anderfalls droht die Verwaltung der Durchschnittlichkeit, überbrückungsfinanziert ggf. durch öffentliche Gelder, aber ohne große Entwicklungsperspektiven.

Offener Brief an manche Werbekreative in Deutschland.
von Martin Oetting.

Bitte Lesen!

… wenn wir “Kleinen” dieses Denken annehmen würden, wären wir in Null Komma Nix sämtliche Kunden los. Hier gibt es ihn oft noch - den direkten Draht zwischen Anbieter /Hersteller - Agentur - Kunde.

11.Feb 2008

Web 2.0 Optik wo immer Web 2.0 ist?

ein Beitrag aus dem Neukundenmagnet-Blog:

Sterne 2.0 vom Himmel holen

Genau wie ein sich spiegelnder Schriftzug oder knallige Farbverläufe, gehören auch die folgenden Sternbuttons zu einer der zahlreichen Erscheinungen in Web 2.0-Layouts. Verwendungszwecke gibt es viele: Ob als simpler Eyecatcher, als Teasergrafik oder einfach nur, weil es fast schon zur Standardausstattung einer Web 2.0-Seite gehört.Aus diesem Grund soll auch hier im Neukunden-Magnet eine entsprechende Anleitung nicht fehlen: weiterlesen bei www.neukunden-magnet.de

Ich habe nichts gegen kleine Anleitungen zum Selberbauen, die Bastelanleitungen in Hausfrauenzeitungen haben die Hersteller von Dekoartikeln schließlich auch nicht in die Knie gezwungen ;-)
Ich finde jedoch dieses ganze Web2.0-Optik Gedöns ziemlich vereinheitlichend. Mitmachweb ja, aber wo bleibt der individuelle Charakter eines Angebots, wenn jeder seine Aqua-Buttons, Sterne und Rahmen usw. nach Schema Web 2.0 anfertigt. Was zählt sollten die Inhalte eines Angebots sein und natürlich ein funktionales und ansprechendes Design. Ich denke dieses Einheitsdesign vieler Seiten wird sich ganz schnell wieder verabschieden - zu Gunsten individueller Varianten, die sich aus dem Aquameer wie kreative Inseln hervortun.
Vielleicht könnte man ja einen Wettbewerb anstoßen, “Vielfalt für das neue Internet” - bei dem dann alles erlaubt ist - nur keine Aqua Elemente …

Die großen Schlagworte des neuen Mitmach Internet, welches häufig schlicht als Web 2.0 bezeichnet wird, erschlagen viele meiner Mandanten fast im wahrsten Sinne des Wortes. Viel zu “englisch”, viel zu undurchsichtig und nur etwas für Experten - so sehen es jedenfalls viele Unternehmer, die schon länger im Geschäft sind. Virales Marketing, Blog, Web-Community, Social-Bookmarking oder Folksonomy seien hier stellvertretend für noch viel mehr Begriffe genannt. Bei nächster Gelegenheit werde ich das noch einmal thematisieren und dann ein Web 2.0 Glossar für Neueinsteiger und Interessierte einrichten.

Heute gibt es nur einen kurzen Ausflug in eine der spannendsten Welten des neuen Internet: Virale Videoclips. Über Videoportale wie YouTube, MyVideo oder Sevenload verbreiten sich diese unaufwendig produzierten Spots. In der Enzyklopädie Wikipedia wird das dann so definiert: “Virales Marketing ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten. Die Verbreitung der Nachrichten basiert damit letztlich auf Mundpropaganda, also der Kommunikation zwischen den Kunden oder Konsumenten.” Kurzum ein einmalige, oftmals witzige oder ungewöhnliche Idee wird in einen kleinen Film gepackt und dann zur Selbstverbreitung ins Netz gestellt. Das geht bei den gängigen Videoportalen ganz einfach. Bisher war diese Form der Werbung eher eine Domäne kleiner und oft junger Unternehmen. Doch inzwischen nutzen immer mehr große Firmen diese vergleichsweise günstige Form der Kommunikation.

Ein recht gelungenes Beispiel des toom-Baumarktes (mit den eingesetzten Spezialeffekten so sicherlich nicht für jedermann machbar, was zählt ist die Idee)

Das eine virale Kampagne auch nach hinten losgehen kann, zeigt dieses Beispiel. Unlustige Geschichte, zu lange ausgedehnt, recht schlecht gespielt:

Kurzum, es lohnt sich den Einsatz viraler Kampagnen zur Ergänzung ihrer bisherigen Aktivitäten zu erwägen, wenn sie einige Punkte beachten:

  • Finden Sie den Kern ihrer gewünschten Werbeaussage
  • Entwickeln sie eine ungewöhnliche, animierende Geschichte
  • Drehen sie einen knackigen Spot, dessen Stil auch unbedingt zur Werbeaussage passen muss
  • Platzieren sie Ihr Werk in allen Videoportalen die sie kennen und natürlich auf ihrem Blog

… und wie man einen Blog erstellt erzähle ich beim nächstem Mal

Lange wurde darüber geredet, jetzt ist das Suchmaschinenprojekt des Wikipedia Vaters Jimbo Wales, das dem Branchenprimus Google den Garaus machen soll, endlich gestartet. Zwar liegt es derzeit nur in einer noch recht fehleranfälligen Alphaversion vor, das Potential der Wikia Search liegt aber in seinen Genen und wird sicher zu einer echten Alternative heranwachsen. Ob Google sich damit aber langfristig von seinem Spitzenplatz verdrängen lassen wird, sei einmal dahin gestellt.

wikia_search

Die grundlegenden Unterschiede sind zum einen die neuartige Suchtechnik, die durch die Offenlegung des Codes theoretisch jedem die Möglichkeit gibt, das Verfahren der Indizierung nachzuvollziehen und die Verknüpfung von klassischer Suchmaschine mit den Social Media Tools einer Web 2.0 Community. Auch hier steckt Wikia Search noch tief in den Kinderschuhen, denn beim Anlegen meines Profils begegnete mir so manche Fehlermeldung. Für die breite Masse ist das Projekt momentan sicher noch nicht wirklich interessant, zumal selbst bei der Auswahl der Sprachoption “deutsch” viele Komponenten nur in englisch verfügbar sind.

Den Erfolg dieses Projektes werden die Nutzer bestimmen - gelingt es der Wikia Suche im Laufe der Zeit, eine ausreichend große Nutzergemeinde aufzubauen und gute Suchergebnisse zu liefern, steht einer Existenz neben Google nichts im Weg. Noch kommt jedenfalls keiner an der Marktmacht Googles vorbei.

Beiträge zum Thema aus anderen Blogs: netgestalter, entwicklerblog, trendmile

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