Archiv fürKommunikation

Die deutschen Naturparke - oder der faulige Apfel

Die deutschen Naturparke - oder der faulige Apfel

Eigentlich hatte ich dem seit einigen Tagen an meinem Arbeitsweg stehenden Großplakat kein Interesse geschenkt. Warum auch - schreien doch Motiv und Botschaft nicht gerade nach Aufmerksamkeit. Doch dann, während einer roten Ampelphase blieb der Blick an einem äußerst merkwürdigen Wort hängen:

NATURPARKE

Was ist eine Naturparke dachte ich und was haben Naturparken mit Genussverstärkern zu tun. Und warum beißt das Kind in einen überdimensionierten Apfel. Oder ist das eine Parke?

Ich begann zu recherchieren. Parke ist ein möglicher Plural von Park: Plural: Parks od. Parke, schweiz. Pärke (Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/Park) So weit, so gut. Wer bitte aber kommt bei der Wahl einer möglichen und verständlichen Alternative auf den schrägen Gedanken, statt Parks zu meinen, Parke zu sagen? Ein sprachtechnisches Desaster, wie ich denke.
Und dann die Genussverstärker. Erst dachte ich an einen schneegrieselbedingten Lesefehler. Geschmacksverstärker.
Aber nein, da stand tatsächlich Genussverstärker. An der Kreativsitzung, in der dieses Wort kreiert wurde, hätte ich gerne Mäuschen gespielt. Welche Getränke da wohl auf dem Tisch standen … Vielleicht ging es ja darum, wie man seinen Kunden einmal so richtig leimt.

Ich fasse die Erfolgsformel, die mir das Plakat vermittelt einmal kurz zusammen: Lasse ein Kind einen Apfel essen, schreibe ein missverständliches Wort oben darüber und garniere das Ganze mit einer Meganegativschlagzeile à la Genussverstärker.

Und dann bliebe noch die Frage, wer in aller Welt bezahlt Geld für solchen Unsinn. Oder ist dies nur ein Reinwaschprojekt der CSR Strategen der unten als Sponsoren genannten (Lidl, Kaufland, awk-außenwerbung) Unternehmen? Auch das wäre mehr als nur peinlich.

Mehr zu den deutschen Naturparken gibt es dann hier: www.naturparke.de

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23.Dez 2009

Auszeit

auszeit

SteinThermeBelzig nach der Wiedereröffnung

… und wieder ist ein Jahr vergangen. Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Partnern für ein, trotz schlechter Vorzeichen, durchaus erfolgreiches Jahr. Wir haben, in einer für uns sehr bewegten Zeit, viele unserer Vorhaben für die weitere Entwicklung der Agentur in die Wege geleitet und sind voller Zuversicht für die Zukunft.

Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen kraftvollen Start in das neue Ideenjahr 2010.

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BruttoSozialPreis 2009

BruttoSozialPreis 2009

Zum sechsten Mal wird in diesem Jahr am 12. Dezember der BruttoSozialPreis (BSP) vergeben. Der Preis gibt Studenten aus verschiedenen sozialen und marketinglastigen Studienrichtungen die Chance, sich außerhalb des verschulten Studienalltags in einer realtitätsnahen Art und Weise mit der Kreation eines Kommunikationskonzeptes oder einer Kampagnenplanung für eine Non Profit Organisation (NPO) zu engagieren.

Klug wird auf der Webpräsenz des BSP gezeigt, wie modernes Sozialmarketing funktionieren kann. In den studentischen Teams wird unter Hochdruck in nahe professioneller Manier der Marketing-Ernstfall geprobt. Das tut auch not, man schaue sich nur einmal die Webauftritte verschiedener, teils auch größerer, NPOs an. Hier ist noch ein immenses Betätigungsfeld zu erschließen, an das sich die klassischen Werbeagenturen bisher nicht so recht heran wagen.
Ganz so drastisch, wie es BSP Schirmherr Thilo Bode in einem Interview auf den BSP-Seiten ausdrückt, sehe ich das allerdings nicht. Zitat Frage und Antwort:
Was ist der Unterschied zwischen klassischem Marketing und Sozialmarketing?
Wenn eine Organisation mit einer klassischen Werbeagentur zusammenarbeitet, kommt nichts dabei raus, denn die macht klassisches Marketing, führt Umfragen durch und bringt dann ihr Produkt auf den Markt. Beim Sozialmarketing muss man ein Feingefühl dafür entwickeln, was die Menschen bewegt. Und das ist etwas anderes, als die Entscheidung zu beeinflussen: „Soll ich mir lieber einen Polo kaufen oder einen Smart.“ Der Unterschied ist die Glaubwürdigkeit. Jeder Bürger weiß heute, dass er der Werbung nicht hundertprozentig vertrauen kann, deshalb würde er industrielles Marketing für Ziele des Allgemeinwohls nicht akzeptieren.”

Ganz so traurig sehe ich die Werberlandschaft nicht, auch wenn viele alteingesessene Agenturen die Klaviatur der neuen Medien nicht annähernd beherrschen. Geade bei jungen Agenturen sehe ich viel Potential - vielleicht sollten zukünftig auch Agenturen an der Ausgestaltung des BSP beteiligt werden, dann könnten auch sie sich das Spezialwissen für das Sozialmarketing aneignen und mit ihren ureigenen kreativen Kräften verbinden.
Noch eine Bemerkung zur Aussage von Herrn Bode sei mir erlaubt - wenn eine Agentur heute noch nach der Maxime handelt, die Kaufentscheidung des Konsumenten lediglich zu beinflussen, dann geht sie auf dem Holzweg der Gestrigen. Dialog und vor allem auch das Zuhören sind zu entscheidenden Qualitätsfaktoren für Agenturen gereift. Und da beginnt die Verschmelzung von klassischem Marketing und Sozialmarketing.
Heute vielleicht noch eine kühne Vision, sehe ich hier eine starke Entwicklungstendenz in genau diese Richtung.

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blog3

Der einsame Logoblogger ist Geschichte. Seit heute sind wir schlicht der gHOCH24 Blog. Alle bisherigen Logoblogger Inhalte haben wir erhalten und den neuen Blog jetzt in die Struktur unserer Agenturseiten unter  www.ghoch24.de eingebunden.

Dieser Schritt ist nicht nur zeitgemäß, er steht auch für die Neuausrichtung der Agentur. Neben der Betreuung klassischer Medienaufgaben widmen wir uns derzeit Zeit verstärkt den neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich uns (und damit meine ich uns alle) durch die vielfältigen Erscheinungen im Social Media Bereich eröffnen. Egale ob über Blogs, Microblogging Dienste wie Twitter, soziale Netzwerke wie Facebook oder das neue Google Kollaborationsnetzwerk Wave - die Unternehmenskommunikation steht mitten in einem gewaltigen Umbruchprozess. Diese Entwicklung ist spannend, zumal die Unternehmen gefordert sind, der gewachsenen Konsumentenmacht im Kleinen wie im Großen mit einem echten und aufgeschlossenen Dialog zu begegnen.

Wir standen in unserer Arbeit bisher immer für authentische Kommunikation ein - wo könnte nun diese Philosophie besser als in den Social Web Dialogmedien aufgehen. Wir befinden uns noch ganz am Anfang und verstehen unsere Aktivitäten als einen ständigen Lernprozess und freuen uns über jeden Denkanstoß.

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Ab heute gibt es thematische Twitter-Listen und den Facebook “Teilen” Button auf unseren Webseiten. In diesem Blog haben wir unter der Rubrik Websites unter der Blogroll die Links aktualisiert.

Interessante Mischung aus Ostalgie, Sonnenallee, Werbung und Ostinside anno 2009

Weil ich ja ganz pflichtbewusst viel lieber an Jobs für unsere Kunden arbeite und das Langtextschreiben eben auch viel Zeit in Anspruch nimmt, möchte ich hier ganz kurz darauf verweisen dass man uns auch über unseren Zwitcherkanal unter http://twitter.com/Focke_Deparade folgen kann.

Das tut nicht weh, kostet kein Geld und weil es kurz ist auch nur wenig Zeit. Und Zeit war doch Gold, oder?

Zwitscherkanal gHOCH24

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